Was passiert nach dem Klick? Landingpages perfekt verzahnen
Einleitung: Der Klick ist nur der Anfang
Im E-Mail-Marketing dreht sich oft alles um die Öffnungs- und Klickrate. Doch was passiert nach dem Klick? Genau hier entscheidet sich, ob dein Interessent zum Kunden wird – oder verloren geht. Die perfekt verzahnte Landingpage ist das entscheidende Bindeglied zwischen dem E-Mail-Klick und der Conversion. Wer E-Mail-Marketing ernst nimmt, muss die Landingpage-Strategie ebenso priorisieren wie die Betreffzeile oder den Call-to-Action (CTA) im Mailing selbst.
Warum E-Mail und Landingpage zusammenspielen müssen
Du verschickst eine E-Mail, dein Kontakt klickt – und landet … wo eigentlich? Auf der Startseite? Einem Shop-Katalog? Einer generischen Info-Seite? Damit schickst du Leads ins digitale Nirwana und verschenkst Conversion-Potenzial.
Das Problem: Häufig sind Landingpages nicht auf den E-Mail-Inhalt abgestimmt. Es fehlt die inhaltliche und visuelle Konsistenz. Im schlimmsten Fall verwirrt die Landingpage oder schreckt sogar ab. Hier kommt die zentrale Frage ins Spiel: Was passiert nach dem Klick?
Landingpages müssen maßgeschneidert, fokussiert und durchdacht sein – sonst verpufft der E-Mail-Klick.
Was macht eine Landingpage „perfekt“?
Eine perfekte Landingpage erfüllt exakt die Erwartung, die durch den E-Mail-Teaser erzeugt wurde. Sie liefert Relevanz, Klarheit und eine eindeutige Handlungsempfehlung – idealerweise ohne Ablenkung.
Die Schlüsselmerkmale starker Landingpages:
- Relevanz: Inhaltlich passt die Seite 1:1 zur E-Mail-Aussage
- Design-Konsistenz: Farben, Typografie und Bildsprache ähneln dem E-Mail-Layout
- Fokus auf Conversion: Ein Ziel, ein CTA, kein Menü, keine Ablenkungen
- Schnelle Ladezeit: Besonders auf Mobilgeräten essenziell
- Vertrauensanker: Kundenbewertungen, Siegel oder Garantien
Fragt dich also beim Erstellen deiner E-Mail-Kampagne immer: Was passiert nach dem Klick? Und gestalte die Landingpage so, dass es keinen Bruch gibt – weder inhaltlich noch emotional.
So verzahnst du E-Mail und Landingpage richtig
Verzahnung bedeutet: Jemand klickt auf einen Link in deiner Mail – und landet exakt dort, wo die Erwartung erfüllt wird. So geht’s Schritt für Schritt:
1. Ziele definieren
Willst du Produktverkäufe generieren? Leads einsammeln? Ein Webinar bewerben? Definiere ein Ziel pro Kampagne – und richte sowohl E-Mail als auch Landingpage daran aus.
2. Erwartung erzeugen
Die E-Mail muss klar vermitteln, was nach dem Klick passiert. Verwende konkrete CTAs wie „Jetzt 30 % sichern“, „Gratis E-Book herunterladen“ oder „Platz im Webinar reservieren“.
3. Design und Sprache anpassen
Farben, Formulierungen und Bildwelten sollten in E-Mail und Landingpage konsistent sein. Das vermeidet „medialen Bruch“ – der sich sonst negativ auf die Conversion auswirkt.
4. Inhaltlich aufgreifen
Die Landingpage sollte direkt aufgreifen, was im Mailing stand. Ideal ist ein identischer (oder extrem ähnlicher) Headline-Aufbau. Beispiel:
- E-Mail-CTA: „Sichere dir jetzt 30 % auf unser Premium-Tool“
- Headline der Landingpage: „30 % sparen – nur noch bis Sonntag!“
5. Mobile-Optimierung nicht vergessen
Der Großteil aller E-Mails wird mobil geöffnet. Deine Landingpages müssen auf Smartphones nicht nur gut aussehen, sondern auch reibungslos funktionieren – inklusive Formularen und Buttons.
Fallstricke, die Leads kosten
Viele Landingpages bremsen den Erfolg einer E-Mail-Kampagne aus – und das hat oft ganz einfache Gründe:
Keine klare Handlungsaufforderung
Zu viele Optionen (z. B. mehrere CTAs) streuen die Aufmerksamkeit. Klare Handlung > viele Möglichkeiten.
Mangelnde Relevanz
Wenn die Landingpage thematisch oder sprachlich nicht zur E-Mail passt, fühlt sich der User fehlgeleitet – und verlässt die Seite.
Schlechte Ladegeschwindigkeit
Gerade mobil springen Nutzer ab, wenn die Seite nach 3 Sekunden noch immer lädt. Optimiere also Bilder und Hosting.
Formulare mit zu vielen Feldern
Je weniger du fragst, desto höher die Conversion. Name und E-Mail reichen häufig aus. Telefonnummer oder Adresse können später folgen.
Welche E-Mail-Marketing-Tools helfen bei der Landingpage-Verzahnung?
Viele moderne E-Mail-Marketing-Plattformen bieten integrierte oder kompatible Landingpage-Editoren mit Drag & Drop-Funktionalität. Je nach Anwendungsfall kann sich ein Blick in unsere großen E-Mail-Marketing-Tool-Vergleich 2025 lohnen.
GetResponse
GetResponse bietet einen leistungsstarken Landingpage-Builder, der direkt mit der E-Mail-Automation verzahnt ist. Teste das Tool ausführlich in unserem aktuellen GetResponse-Test.
ConvertKit
ConvertKit punktet mit einfacher Bedienung und besonders schlanken Funnels, inklusive Landingpages speziell für Creator und Coaches. Unser ConvertKit-Review zeigt, was das Tool wirklich kann.
Brevo (ehemals Sendinblue)
Auch Brevo bietet Landingpages, allerdings nur im kostenpflichtigen Plan. Ideal für kleine bis mittelgroße Unternehmen. Alle Details liest du im großen Brevo-Test 2025.
Best Practices aus der Praxis
Beispiel 1: E-Commerce
Eine Mode-Marke versendet ein Mailing mit dem Betreff „Nur heute: 50 % auf unsere Bestseller!“. Der CTA „Jetzt shoppen“ führt auf eine speziell kuratierte Produktseite, die nur die rabattierten Artikel zeigt – ohne Standardmenüs oder Ablenkung. Conversion-Boost: +42 % im Vergleich zur normalen Shop-Seite.
Beispiel 2: Info-Produkt & Webinar
Ein Coach bewirbt sein kostenloses Webinar per E-Mail. Der CTA „Jetzt Platz sichern“ leitet direkt auf eine Registrierungsliste mit Countdown, Erfolgsgeschichten und klarer Nutzenargumentation. Ergebnis: 35 % Anmelderate.
Beispiel 3: SaaS-Testzugang
Ein Softwareanbieter wirbt mit „Teste XYZ 14 Tage kostenlos“. Klickt der Interessent auf den CTA, landet er direkt auf einer übersichtlichen Registrierungslösung – mit nur zwei Formularfeldern. Fazit: Conversion-Quote steigt von 9 auf 19 %.
Fazit: E-Mail-Erfolg beginnt nach dem Klick
Der Klick auf deinen Call-to-Action ist kein Happy End, sondern der Startschuss. Wer dort aufhört, verschenkt massives Umsatzpotenzial. Erst die perfekt verzahnte Landingpage macht aus Interesse eine Handlung – und aus dem Klick eine Conversion.
Investiere Zeit in strategisches Mapping von E-Mail und Landingpage. Achte auf Konsistenz, Klarheit und mobile Performance. Nutze Tools, die dich bei der Umsetzung unterstützen – und optimiere kontinuierlich per A/B-Tests. Dann wirst du nicht mehr fragen: Was passiert nach dem Klick? – sondern nur noch: Wie viele Conversions bringt er heute?
Weitere hilfreiche Beiträge rund ums Thema:
- 👉 Großer Vergleich der besten E-Mail-Marketing-Tools hier entlang
- 👉 GetResponse im Test: DSGVO, Preise & mehr hier entlang
- 👉 ConvertKit Review: Wie gut ist das Tool wirklich? hier entlang
- 👉 Brevo Erfahrungsbericht: E-Mail-Marketing im Check hier entlang