Was du von Print-Mailings für dein E-Mailmarketing lernen kannst

Was du von Print-Mailings für dein E-Mailmarketing lernen kannst

Einleitung: Alt trifft Neu – Warum sich der Blick auf Print-Mailings lohnt

Print-Mailings stehen in einer zunehmend digitalen Welt fast schon im Schatten moderner Marketingstrategien. Doch wer denkt, postalische Werbebriefe seien veraltet und irrelevant, der unterschätzt ihr Potenzial – besonders mit Blick auf das E-Mailmarketing. Dabei lässt sich gerade aus der Zeit, in der Briefkästen täglich mit Werbesendungen gefüllt waren, einiges lernen.

In diesem Artikel analysieren wir, welche bewährten Strategien aus dem klassischen Direktmarketing du auf dein modernes E-Mailmarketing übertragen kannst – und wie du damit mehr Aufmerksamkeit, bessere Öffnungsraten und höhere Conversions erzielst.

Warum Print-Mailings noch heute funktionieren – und das auch für E-Mailmarketing spannend ist

Print-Mailings sind über Jahre hinweg perfektioniert worden. Unternehmen investieren bis heute Millionen in zielgerichtete postalische Werbung – aus gutem Grund: Print-Mailings sind persönlich, greifbar und aufmerksamkeitsstark. Genau das, was viele E-Mails heute schmerzlich vermissen lassen.

Typische Stärken von Print-Mailings

  • Hohe Aufmerksamkeit: Ein physischer Brief geht selten ungelesen in den Papierkorb.
  • Exklusivität: Postsendungen sind seltener – und dadurch auffälliger.
  • Zielgerichtete Ansprache: Texte und Designs werden exakt auf das Empfängerprofil zugeschnitten.

Diese Eigenschaften machen Print-Mailings so wirkungsvoll – und sie lassen sich überraschend einfach auf das E-Mailmarketing übertragen, wenn man weiß, wie.

5 Dinge, die du von Print-Mailings für dein E-Mailmarketing lernen kannst

1. Personalisierung auf einem neuen Level

Ein Werbebrief beginnt in der Regel mit einer persönlichen Anrede. Nicht selten wird der Inhalt sogar individuell an die Käufe, das Alter oder Interessen des Empfängers angepasst. Genau so solltest du auch mit deinen E-Mails umgehen.

Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto individueller kannst du sie ansprechen. Nutze alle verfügbaren Daten, um dein E-Mailmarketing stärker zu personalisieren:

  • Verwende den tatsächlichen Namen in Betreff und Anrede
  • Spiele Inhalte basierend auf früherem Klickverhalten oder Kaufhistorie aus
  • Individualisiere Bilder, Angebote und Produktvorschläge

Moderne Tools wie ConvertKit helfen dir dabei, solche personalisierten Inhalte einfach umzusetzen. Wie gut das genau funktioniert, zeigt unser aktueller Test von ConvertKit.

2. Timing ist alles – wie bei Printstücken

Ein Print-Mailing landet zum richtigen Zeitpunkt im Briefkasten: vor dem Wochenende, kurz vor Weihnachten, genau vor dem Geburtstag. Du solltest denselben strategischen Ansatz bei deinem E-Mailmarketing verfolgen.

Richte deinen Content-Kalender nach saisonalen Anlässen, dem Kaufzyklus deiner Kunden oder sogar nach persönlichen Daten wie Geburtstagen oder Jubiläen aus. Die passende Software mit Automatisierungsfunktionen hilft dir, diese Triggerpunkte exakt zu bedienen.

Tools wie GetResponse bieten gezielte Automatisierungsoptionen, um Ereignisse und Verhalten für das Sende-Timing auszuwerten. Mehr zur Praxistauglichkeit findest du in unserem umfassenden GetResponse-Test.

3. Multisensorik durch starke visuelle Botschaften

Bei Print-Mailings spielt das Design eine enorme Rolle: Farben, Schriftarten, hochwertige Papiere und ausgeklügelte Layouts sorgen dafür, dass Botschaften hängen bleiben. In E-Mails wird Design oft unterschätzt oder wirkt generisch.

Doch gerade heute, wo der Posteingang voll ist mit Newslettern, ist das Design deiner E-Mails entscheidend. Achte auf:

  • klare Struktur mit visuellem Schwerpunkt
  • konsistente Markenfarben und -schriftarten
  • hochauflösende Bilder und starke Call-to-Actions

Webbasierte Editoren in Tools wie Brevo ermöglichen es dir, solche Designs auch ohne Programmierkenntnisse umzusetzen. Ob Brevo dieses Versprechen einhält, klären wir in unserem aktuellen Brevo-Review.

4. Knappe Inhalte mit Fokus

Print-Mailings arbeiten meist mit limitiertem Raum – eine DIN A4-Seite, manchmal weniger. Das zwingt zum Wesentlichen. Im Gegensatz dazu neigen E-Mailkampagnen zu Überfrachtung: Dreizehn Themen, sieben Buttons und fünf Produkt-CTAs in einer einzigen Mail.

Besser: Eine Botschaft pro Mail.

Halte dich beim E-Mailmarketing an das Prinzip der Einfachheit:

  1. Fokussiere auf ein Hauptthema
  2. Verzichte auf Ablenkungen
  3. Nutze klare Sprache: kein Jargon, keine Textwüsten

So steigt nicht nur die Lesbarkeit, sondern vor allem die Klickrate. Mit einem ausgefeilten Tool-Vergleich findest du die passenden Software-Lösungen für minimalistische und effektive Kampagnen. Unser Tool-Vergleich 2025 zeigt dir die besten Anbieter im Überblick.

5. Response-Elemente bewusst einsetzen

Print-Mailings enthalten fast immer eine Antwortoption: ein beigelegter Rückantwortumschlag, ein Coupon oder ein Code. Auch im E-Mailmarketing solltest du konsequent auf klare Response-Elemente setzen.

Dazu gehören:

  • eindeutige Call-to-Actions (z. B. „Jetzt 20 % sichern“ statt „Mehr erfahren“)
  • exklusiv kommunizierte Rabatte und Aktionen
  • interaktive Elemente wie Umfragen, Bewertungen, Buttons

Diese Elemente fördern nicht nur das Engagement, sie liefern auch wichtige Daten für künftige Segmentierungen.

Beispiele: So lernst du konkret von Print für dein E-Mailmarketing

Beispiel 1: Der Fokus auf Exklusivität

Ein klassisches Print-Mailing nutzt Exklusivität: „Nur für Sie als treuen Kunden“, „Einmaliges Angebot“, „Nur bis Sonntag“.

Übertrage diesen Ansatz 1:1 auf dein E-Mailmarketing:

  • Nur für Newsletter-Abonnenten
  • Geheime Vorab-Zugänge
  • Verknappte Rabattaktionen mit Countdowns

So erzeugst du FOMO (Fear of Missing Out) – ein psychologischer Trigger, der vor allem im Onlinebereich bestens funktioniert.

Beispiel 2: Salestechniken aus der analogen Welt

Print-Mailings setzen oft auf klassische Werbepsychologie: Vertrauen durch Testimonials, Autorität durch bekannte Marken, Dringlichkeit durch Deadlines. Kein Grund, diese Werkzeuge im E-Mailmarketing nicht ebenfalls zu nutzen.

Integriere:

  • Kundenmeinungen oder Bewertungen direkt in deine Mails
  • Siegel & Zertifizierungen für Sicherheitsbewusstsein
  • Limitierte Aktionen mit Countdown-Timer

Diese Sales-Techniken stammen aus der analogen Welt – und machen im digitalen Kontext genauso viel Sinn.

Fazit: Die Print-Welt hat dem E-Mailmarketing noch einiges voraus

Print-Mailings mögen altmodisch wirken – doch sie haben sich über Jahrzehnte als profitable Werbeform bewährt. Wer genau hinsieht, entdeckt Taktiken, die sich ideal in moderne E-Mailkampagnen übertragen lassen.

Das lohnt sich besonders, weil Wettbewerber oft rein digital denken. Wer analoge Stärken klug in sein E-Mailmarketing integriert, kann überraschen – und sich einen echten Wettbewerbsvorteil sichern.

Setze also auf Personalisierung, gutes Timing, starkes Design, fokussierte Inhalte und klare Call-to-Actions. Die E-Mail ist vielleicht virtuell – aber ihre Wirkung kann ganz real sein.

**Weitere hilfreiche Beiträge rund ums Thema:**

  • 👉 Großer Vergleich der besten E-Mail-Marketing-Tools hier entlang
  • 👉 GetResponse im Test: DSGVO, Preise & mehr hier entlang
  • 👉 ConvertKit Review: Wie gut ist das Tool wirklich? hier entlang
  • 👉 Brevo Erfahrungsbericht: E-Mail-Marketing im Check hier entlang

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