So bringst du mehr Menschen dazu, deinen Newsletter weiterzuleiten

So bringst du mehr Menschen dazu, deinen Newsletter weiterzuleiten

Einleitung

Ein erfolgreicher Newsletter endet nicht beim Empfänger. Damit er seine volle Wirkung entfaltet, sollte er geteilt, weitergeleitet und empfohlen werden. Denn jeder Forward kann dir neue Abonnenten, mehr Reichweite und letztlich höhere Conversion-Raten bringen. Aber: Menschen leiten E-Mails nur weiter, wenn sie echten Mehrwert bieten – und clever aufgebaut sind. Wie du deinen Newsletter so gestaltest, dass er weitergeleitet wird, erfährst du in diesem Artikel.

Warum es wichtig ist, deinen Newsletter weiterleiten zu lassen

Jede Weiterleitung deines Newsletters ist im Grunde eine persönliche Empfehlung. Und Empfehlungen sind ein mächtiges Instrument im Marketing. Wenn ein Empfänger deine E-Mails so spannend, hilfreich oder unterhaltsam findet, dass er sie an Freunde, Kolleginnen oder Geschäftspartner weiterleitet, erhöht das deine Chancen auf organisches Wachstum massiv.

Außerdem: Weitergeleitete Newsletter wirken glaubwürdiger. Sie brechen aus der Einbahnstraße des klassischen Marketings aus und werden zu Gesprächsthemen in persönlichen Netzwerken. Ein gut konzeptionierter Newsletter kann so zur viralen Schleife werden – und genau das sollte dein Ziel sein.

Kurzer Realitätscheck

Leider sieht die Realität oft anders aus: Viele Newsletter landen ungelesen im Papierkorb oder werden maximal überflogen. Eine Weiterleitung? Fehlanzeige. Was verhindert, dass Menschen deine Inhalte teilen? Meist sind es dieselben Ursachen:

  • fehlender Mehrwert
  • umständliche Weiterleitungs-Prozesse
  • kein bewusster Call-to-Share
  • optisch überladene Mails

Wie du diese Probleme konkret vermeidest und deinen Newsletter weiterleitungstauglich machst, erfährst du jetzt.

11 konkrete Tipps, damit dein Newsletter häufiger weitergeleitet wird

1. Biete echten Mehrwert – und zwar sofort

Damit dein Newsletter weitergeleitet wird, muss er relevant und hochwertig sein. Menschen teilen Inhalte, wenn sie anderen damit helfen können. Biete deshalb Tipps, Tools oder Wissen, das den Empfängern direkt nützt. Ob du ein neues Feature erklärst, exklusive Inhalte teilst oder versteckte Funktionen eines Tools erklärst – nützlich muss es sein.

2. Denk an mobile User – Darstellungsoptimierung ist Pflicht

Bis zu 70 % aller Newsletter werden auf dem Smartphone geöffnet. Wenn dein Design dort nicht klar strukturiert ist, verschwindet es im digitalen Nirwana. Das senkt nicht nur die Weiterleitungsrate, sondern auch die Öffnungs- und Klickrate. In unserem aktuellen GetResponse-Test zeigt sich, wie wichtig mobile Optimierung für die Performance ist.

3. Füge einen klaren Call-to-Share ein

Der offensichtlichste Trick wird oft übersehen: Bitte deine Leser aktiv um eine Weiterleitung. Zum Beispiel so:

„Hat dir der Newsletter gefallen? Dann leite ihn gern an jemanden weiter, dem diese Tipps auch helfen könnten.“

Ein einfacher Satz erzeugt Bewusstsein – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine E-Mail geteilt wird.

4. Baue Share-Buttons direkt ein

Erleichtere das Teilen, so gut es geht. Mit Weiterleitungsbuttons für Mail, WhatsApp, LinkedIn oder X/Twitter senkst du die Hemmschwelle erheblich. Tools wie ConvertKit oder auch Brevo bieten solche Funktionen inzwischen standardmäßig an.

5. Nutze Storytelling – mach deine Message teilbar

Menschen erinnern sich eher an Geschichten als an Fakten. Wenn du dein Thema in eine gut erzählte Geschichte packst, steigerst du das Engagement – und die Weiterleitungsrate. Erzähle Anekdoten, zeige Learnings oder teile Fehler mit deinen Leserinnen.

6. Biete exklusive Inhalte nur per Newsletter

Wenn es in deinem Newsletter Inhalte gibt, die nicht über andere Kanäle zugänglich sind (z. B. Downloads, Rabattcodes, Vorabzugänge), motiviert das die Leser:innen, ihn an andere weiterzuleiten – besonders, wenn diese Exklusivität mit einem klaren Nutzen verknüpft ist.

7. Erstelle eine Weiterleitungskampagne

Du kannst das Teilen auch systematisch fördern, z. B. über eine Mini-Kampagne mit der Aufforderung, den Newsletter weiterzuleiten – und dafür etwas zu bekommen: z. B. einen Bonus, ein Template oder eine Teilnahme an einem Gewinnspiel.

8. Segmentiere deine Zielgruppe – und sprich sie gezielt an

Ein häufiger Fehler: Ein Newsletter für alle. Wenn du spezifisch kommunizierst, z. B. Technik-Tipps für Entwickler oder Schreibstrategien für Copywriter, steigt der persönliche Bezug. Spezifische Inhalte werden gezielter weitergeleitet – an genau die Leute, für die sie gedacht sind. Mehr zur Segmentierung findest du auf unserer Seite zum E-Mail-Marketing-Tool Vergleich.

9. Verwende ein Weiterleitungs-Tracking

Nutze UTM-Parameter oder spezielle Tracking-Links, um herauszufinden, wie oft und von wem dein Newsletter weitergeleitet wird. So kannst du messbar machen, was funktioniert – und wo du nachbessern solltest.

10. Mach den Einstieg für neue Leser leicht

Oft wird ein Newsletter weitergeleitet – aber der neue Leser hat keinen Kontext. Integriere deshalb am Ende deiner Mail z. B. einen Infoblock:

„Du hast diesen Newsletter von jemandem empfohlen bekommen? Hier kannst du dich anmelden und keinen Tipp mehr verpassen.

So baust du deine Leserschaft effizient weiter auf.

11. Experimentiere mit Formaten

Nicht jeder liest gern einen Longread. Versuch es mal mit:

  • Checklist-Formaten
  • Mini-Interviews
  • kurzen Video-Clips oder GIFs
  • Punktlisten mit Tools, die geteilt werden können

Je abwechslungsreicher deine Newsletter sind, desto höher die Chance, dass sie weitergeleitet werden.

Ein paar gute Beispiele – was macht einen teilbaren Newsletter aus?

1. Der Newsletter von „TLDR Tech“

Kurz, pointiert, auf den Punkt – und ideal für Weiterleitung an andere Technik-Affine. Eine perfekte Zielgruppendefinition sorgt hier für hohe Relevanz.

2. „Stratechery“ von Ben Thompson

Tiefgründige Analysen zu Tech-Strategien mit starkem Value. Leser fühlen sich klüger – und schicken die Mails an andere Enthusiasten weiter.

3. Interne Unternehmens-Newsletter mit exklusiven Insights

Wenn du als internes Team-Marketing arbeitest: Mache hochwertige interne Newsletter, die Storytelling, Team-Erfolg oder Learnings beinhalten – das wird auch intern weitergeleitet.

Tools wie ConvertKit oder Brevo bieten die passenden Automatisierungen und Segmentierungsmöglichkeiten, um solche Varianten effektiv umzusetzen.

Fazit: Einfacher Hebel, große Wirkung

Damit dein Newsletter öfter weitergeleitet wird, brauchst du keinen Zufall – sondern eine kluge Strategie. Stelle Mehrwert in den Mittelpunkt, vereinfache das Teilen und bring den Lesern bewusst bei, dass deine Inhalte teilenswert sind.

Noch wichtiger: Denke immer aus der Perspektive der Empfänger. Würdest du deinen eigenen Newsletter weiterleiten? Wenn nicht: Ändere was daran. Mit Kreativität, Struktur und cleverem Tool-Einsatz wird dein E-Mail-Marketing nicht nur effektiver – sondern auch viraler.

Übrigens: In unserem großen Vergleich der besten E-Mail-Marketing-Tools zeigen wir dir, welche Anbieter besonders gut für segmentierte Kampagnen, mobile Optimierung und Weiterleitungstools geeignet sind.


Weitere hilfreiche Beiträge rund ums Thema:

  • 👉 Großer Vergleich der besten E-Mail-Marketing-Tools hier entlang
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  • 👉 ConvertKit Review: Wie gut ist das Tool wirklich? hier entlang
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